Paralympic-Sieger Jochen Wollmert gibt Sandra Mikolaschek Tips zum Aufschlag
Foto: pandamedien
Als jüngste Teilnehmerin des 38 Aktive zählenden Starterfeldes bei den 9. Deutschen Jugendmeisterschaften im Tischtennis des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) am 21. Februar 2009 in der Landessportschule in Osterburg erkämpfte die 11-Jährige Sandra Mikolaschek bei ihrem ersten DM-Start die Bronzemedaille in der Wettkampfklasse 1-5 männlich/weiblich (Rollifahrer).
Die in Wimmelburg bei Eisleben (LK Mansfeld-Südharz) lebende und dort sowie beim TTC Halle trainierende Schülerin fand nach zwei verlorenen Spielen gegen die später vor ihr platzierten Athleten zur nötigen Konzentration und in ihren Spielfluss. So gelang es ihr, die beiden folgenden Spiele ohne Satzverlust zu gewinnen und sich damit einen Podestplatz zu sichern.
Jochen Wollmert, mehrfacher Paralympischer Goldmedaillengewinner im Tischtennis und Sichtungstrainer des DBS, verfolgte die Nachwuchsmeisterschaften mit fachmännischem Blick. Mit einem persönlichen Aufschlagtraining honorierte er den Medaillengewinn der jungen Spielerin aus unserem Bundesland.
Nicht so gut verliefen die Meisterschaften für die anderen Sportler aus Sachsen-Anhalt. Stephanie Borchert (WK 6-10 weiblich), Sebastian Klask (WK 6-7, männlich) vom SV Germania Tangerhütte und Robert Liebrenz (USV Halle, WK 6-7, männlich) musste sich in allen Spielen der überlegene Konkurrenz geschlagen geben. Sebastian Gluth vom BRSV SINE CURA Quedlinburg belegte mit je drei gewonnenen und drei verlorenen Spielen in der WK 6-7 männlich den siebenten Rang.
Die Meistertitel der einzelnen Wettkampfklassen gingen an Mecklenburg-Vorpommern (WK1-5, männlich/weiblich), Baden (WK 6-10, weiblich), Schleswig-Holstein (WK 6-7, männlich), Niedersachsen (WK 8, männlich) und Hessen (WK 9 AB).
Die Deutschen Jugendmeisterschaften im Tischtennis des DBS wurden bereits zu dritten Mal in Osterburg ausgetragen. In ihren Worten zur Eröffnung der Meisterschaften würdigte Dr. Gerlinde Kuppe, Ministerin für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt die hervorragenden und barrierefreien Bedingungen an der Landessportschule in Osterburg. Als bewährt hob sie die Zusammenarbeit des BSSA mit dem Tischtennis-Verband Sachsen-Anhalt in Vorbereitung und Durchführung der Wettkämpfe hervor.

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