"Auch bei den Winterspielen geht der sportlichen Aktivität eine zünftige Erwärmung voraus.“
Foto: pandamedien
Am 28. und 29. Februar erlebten knapp 600 Aktive die 17. Landeswinterspiele für geistig Behinderte in Friedrichsbrunn im Harz. Traditionell hatte der BRSV "SINE CURA" Quedlinburg die unter der Schirmherrschaft des Landrates des Harzkreises Dr. Michael Ermrich stehende Veranstaltung bestens vorbereitet. Unterstützt wurde der Verein dabei von der SportServiceAgentur des Kreissportbundes Harz.
Wie in den Vorjahren war der erste Wettkampftag den Kindern und Jugendlichen vorbehalten. Über 300 Jungen und Mädchen aus 22 Schulen und Vereinen maßen Schnelligkeit, Treffsicherheit und Geschicklichkeit beim Rodeln, Schneeballzielwurf und beim Eisstockschießen. In eben diesen Disziplinen wetteiferten am zweiten Tag die knapp 300 Erwachsenen die aus 24 Werkstätten und Betreuungseinrichtungen in den Harz gereist waren.
Den besonderen Reiz der diesjährigen Spiele machten die neu gestalteten Sportgeräte aus, die die Mitarbeiter des VHS-Bildungswerk Blankenburg in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Beschäftigungsagentur der Kreisverwaltung Wernigerode (KoBa) gefertigt hatten. Groß, kräftig und aus stabilem Holz verbesserten neue Schneemänner als Zielfläche die Qualität des Schneeballzielwurfes. Beim Eisstockschießen markierten neu gebaute Iglus den Zielbereich und die neuen Rollbrett-Rennschlitten als wetterbedingte Ersatzvariante für „echtes“ Rodeln sorgten für so manches "Oh" und "Ah".

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