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BSSA nahm 16.000-stes Mitglied auf

11. März 2010

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Offizielle Begrüßung von Christian Trettin (2. V. li.) durch Peter Tischer, Andrea Holz und Ines Kauer, Sportlehrerin in der Sektion Behindertensport des USV Halle (v. li.)
Foto: pandamedien

Am 8. März 2010 begrüßte Andrea Holz, Geschäftsführerin des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (BSSA), Christian Trettin vom Universitätssportverein Halle (USV) offiziell als 16.000-stes Verbandsmitglied.

In den stetig wachsenden Mitgliederzahlen der derzeit 127 Vereine des BSSA spiegeln sich die hochqualitative Arbeit und das Engagement aller Verantwortlichen, insbesondere der ehrenamtlichen Übungsleiter, wieder. Mit seinen nun 16.000 Mitgliedern ist der BSSA der fünftgrößte Fachverband im LandesSportBund Sachsen-Anhalt. Seit 2005 ist der BSSA der Fachverband von 47, der jährlich den größten Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hat. Seine stetige Entwicklung zeugt vom Bedarf und der guten Annahme seiner vielfältigen sportlichen Angebote.

Der 32-jährige Christian Trettin nutzt nach einer Krebserkrankung den Rehabilitationssport im USV, um seinen Gesundheitszustand zu stabilisieren. Nach der Entlassung aus der Reha-Klinik suchte er nach entsprechenden Möglichkeiten, um insbesondere seinen beruflichen Wiedereinstieg vorzubereiten. „Der Rehasport tut mir sehr gut, es ist für mich der Weg zur Wiedererlangung meiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit.“

Jeder Patient hat einen Rechtsanspruch auf Rehabilitationssport per Rezept im Umfang von 50, 90 oder 120 Übungseinheiten. Diese werden in einer zertifizierten Rehabilitationssportgruppe eines gemeinnützigen Sportvereins absolviert. Die Verordnung belastet nicht das Budget des verordnenden Arztes, da es sich um eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation handelt. Derzeit gibt es im BSSA 1.400 zertifizierte Reha-Sportgruppen.

Die knapp 600 Mitglieder zählende Sektion Reha- und Behindertensport des USV bietet sportliche Angebote für Menschen mit Herzkreislauferkrankungen, orthopädische, innere und psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen sowie Sport im Rahmen der Krebsnachsorge an. Wie Sektionsleiter Peter Tischer erläuterte, werden die Rehabilitationsangebote im Schwimmen besonders nachgefragt und ärztlich empfohlen.

„Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Nutzung der Schwimmhallen in Halle so zu gestalten, dass der organisierte Sport in all seinen Facetten, einschließlich des Reha-Sports, reale Chancen hat, seine Angebote auch weiterhin zu unterbreiten.“, so Andrea Holz.

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