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Ehrgeiz, Spaß und jede Menge Schnee

10. Februar 2010

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Für viele Teilnehmer ein besonderer Höhepunkt: der Rodelwettbewerb.
Foto: pandamedien

Zu den 18. Landeswinterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt (BSSA) machten sich am 3. und 4. Februar 460 Sportbegeisterte mit ihren Betreuern auf den Weg nach Friedrichsbrunn.

Der BRSV „SINE CURA“ Quedlinburg hatte in erprobter Zusammenarbeit mit dem KSB Harz / SportServiceAgentur die beliebten Wertungsstationen Rodeln, Schneeballzielwurf und Eisstockschießen bestens vorbereitet. Dass trotzdem nicht alle gemeldeten Teilnehmer des ersten Tages eintrafen, lag an den extremen Witterungs- und Straßenbedingungen. Friedrichsbrunn selbst lag unter einer tiefen Schneedecke mit 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee obendrauf. Das führte zu spontanen Schneeballschlachten und erschwerte den Organisatoren das Präparieren der Wettkampfstationen sowie teilweise auch die Parkplatzsuche.

Schirmherr, Harzkreis-Landrat Dr. Michael Ermrich fasste es zur Eröffnung zusammen: „Ich glaube, ich habe es doch zu intensiv mit Frau Holle getrieben, angesichts meiner Bitte nach ausreichend Schnee für die Landeswinterspiele. Dafür sollte ich zusätzliche Medaillen verteilen: eine, an die Leute, die Euch hergebracht haben, und die zweite an die Organisatoren.“

Wie in jedem Jahr kämpften am ersten Tag die Kinder und Jugendlichen um die begehrten Medaillen der drei Wertungsstationen und anschließend um den Wanderpokal im Mannschaft-Staffelwettbewerb. Der Pokal ging 2010 an die Thüringer Gäste der Stiftung Finneck Rastenberg (Sömmerda). Die Kastanienschule Aschersleben und das LBZ Halberstadt folgten auf den Plätzen.

Der zweite Wettkampftag war, wie jedes Jahr, den erwachsenen Teilnehmern ab 18 Jahre vorbehalten. Aus 23 Einrichtungen zwischen Altmark und Burgenlandkreis nahmen 260 Aktive die winterlichen Wettkämpfe in Angriff. Die besten Ergebnisse erzielte die Lebenshilfe Wernigerode und konnte so den Wanderpokal in Empfang nehmen.

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