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Im Fußballverband Sachsen-Anhalt ist Inklusion 2018 auch weiterhin im Fokus

1. Februar 2018

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Stammtischrunde in Bernburg
Foto: F. Krella

Ausschlaggebend für die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Fußballverband Sachsen-Anhalt e. V. (FSA) und dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt  e. V. (BSSA) ist die seit 2009 in Deutschland rechtskräftig verankerte UN-Behindertenrechtskonvention und eine Initiative der DFB-Sepp-Herberger-Stiftung.

Ziele der 2015 beschlossenen Kooperation sind unter anderem:

  • bestehende sportliche Angebote im Fußball für Menschen mit einer geistigen    Behinderung auszubauen und bei Bedarf neue Spielsysteme zu entwickeln,
  • mehr Sportler mit mentalem Handicap in Vereinsstrukturen zu integrieren und die Sportler auf diesem Wege zu fördern,
  • die gegenseitige Unterstützung bei Veranstaltungen,
  • die sportfachliche  Qualifizierung von Trainern und Übungsleitern sowie die Förderung  besonders begabter Fußballer mit Behinderung zur Erweiterung der Landesauswahl Sachsen-Anhalt

Auf zwei erreichte Meilensteine können beide Kooperationspartner 2017 zurückblicken. Zum einen wurde erstmals ein gemeinsames Landesfinale der Schulen und Förderschulen im Fußball durchgeführt. Zum anderen wurde im September das Finale der Blindenfußball-Bundesliga auf dem Marktplatz in Halle (Saale) durchgeführt.
Zu sogenannten „Stammtischrunden“ wurden, zunächst auf der Ebene von 8 Kreisen, Vertreter der Fußballvereine, Werkstätten und Förderschulen für Geistigbehinderte eingeladen um sich über das weitere Vorgehen zu verständigen. Gefragt sind zusätzliche Angebote bei Wettkämpfen sowie die fachspezifische Weiterbildung bei der Organisation und Betreuung.
Zum „Finaltreffen“ am 11.01.2018 in Bernburg war auch Manfred Ahrendt vom GRB Staßfurt eingeladen. Er erläuterte die Vorteile für Einrichtung und Behindertensportverein am Beispiel der Kooperation im Umfeld des GRB Staßfurt.
Norbert Zacher, Leiter der Bernburger Werkstatt der Lebenshilfe, wie auch Frank Krella, Präsident des Salzland-Fußballkreises waren sich einige, „dass die Gestaltung des Inklusionsgedanken an der Basis gewollt, aber auch umsetzbar sein muss“.
Besonders herausgestellt wurde von Ulf Schwertfeger, Lebenshilfe Quedlinburg, „Die einerseits gute Unterstützung der Werkstattleitung bei der Ausstattung oder Lösung von Transportfragen ihrer begleitenden Maßnahmen für die Fußballer in den Werkstätten, wie auch für die Meisterschaftsturniere“.

Lothar Bornkessel, FSA-Vizepräsident, verwies auf ein weiteres mögliches Angebot ab Herbst 2018. Dies beinhaltet eine Weiterbildung zu speziellen Modulen des Behindertensports zur Förderung der Arbeit an der Basis.

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