Deutsche Jugend-Meisterschaft Para Tischtennis 2026
Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Jugend im Para Tischtennis am vergangenen Wochenende in Frankfurt-Höchst errang Fabian Giemsa vom TTV Bernburg Silber im Einzel.
Der BSSA war mit drei Aktiven – Annabell Kokott und Richard Schinol vom SV Seehausen/Börde sowie Fabian Giemsa – vertreten.
Der Bernburger Giemsa gewann in Vorrunde und Halbfinale seine Spiele im Einzel sicher und musste sich erst im Finale Andrei Soare (Frickenhausen) im 5. Satz knapp geschlagen geben.
Im Doppel war sein Partner Moritz Nedden nach gewonnenem Viertelfinale in der Mitte des 1. Satzes verletzungsbedingt zum Aufgeben gezwungen, so dass das Halbfinale sowie das Spiel um Platz 3 verloren gegeben werden mussten und keine weitere Medaille dazu kam.
Annabell Kokott traf sowohl im Einzel als auch im Doppel auf ein spielstarkes Teilnehmerfeld mit einigen Spielerinnen, die bereits mehrfach internationale Erfahrung gesammelt hatten. Dabei gelang ihr unter anderem ein Satzgewinn gegen die letztjährige Siegerin der European Youth Para Games Maike Bannuscher (Düsseldorf). Im Einzel belegte sie Platz vier und im Doppel den geteilten fünften Platz.
Richard Schinol konnte in der Vorrunde zwar ein Spiel gewinnen, sich damit jedoch nicht fürs Viertelfinale qualifizieren, so dass am Ende Rang neun heraussprang. Eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr war hier jedoch zu erkennen, so dass für die nächsten Jahre noch einiges von ihm erwartet werden kann. Mit seinen elf Jahren war er der drittjüngste aller Teilnehmer und er kann noch oft bei Jugendmeisterschaften starten. Im Doppel musste er aufgrund der Absage seines Doppelpartners zwei Wettkampfklassen höher mitspielen, da dort noch ein Spieler frei war. Hier gelang ihm jedoch nur ein Satzgewinn, was Platz vier bedeutete.
Zur diesjährigen Meisterschaft gingen 87 Spielerinnen und Spieler aus zwölf Landesverbänden an den Start, was einen neuen Teilnehmerrekord bedeutete. 25 Aktive nahmen zum ersten Mal an einer Deutscher Meisterschaft teil. Das zeigt, dass in allen Verbänden dem Finden und Fördern neuer Talente große Aufmerksamkeit geschenkt wird und somit auch die Leistungsdichte weiter zunimmt.
(Quelle: Steffen Klask)
Fabian Giemsa
Foto: Daniel Giemsa





