Offene Landesmeisterschaften und landesoffenes Turnier im Para Tischtennis

Das altmärkische Bismark war am 8. Februar 2026 der Austragungsort für die Offenen Landesmeisterschaften und das Landesoffene Turnier im Para Tischtennis.

Es lagen 87 Anmeldungen vor und letztendlich waren es 77 Aktive, die den Wettkampf aufnahmen, darunter 61 im Rahmen der Landesmeisterschaften und 16 im Rahmen des Landesoffenen Turniers. Damit konnte die Teilnehmerzahl von 73 aus dem Vorjahr nochmals gesteigert werden.
Wie 2024 und 2025 wurde die Ausschreibung auch auf Sachsen und Thüringen erweitert, um die Wettkampfmöglichkeiten im Para Tischtennis im Mitteldeutschen Raum zu verbessern. Dieses Angebot wurde diesmal von vier Spielern aus Sachsen und zwei Spielern aus Thüringen wahrgenommen.
Für die Austragung der Wettbewerbe wurden durch den TUS Schwarz-Weiß Bismark, der das Turnier in Zusammenarbeit mit dem SV Seehausen/Börde ausrichtete, 14 Tische bereitgestellt und auch für eine sehr gute Verpflegung und eine ausreichende Zahl an Schiedsrichtern war gesorgt.
Bei einigen Wettkampfklassen mit wenigen Startern wurden diese mit anderen Wettkampfklassen zusammengelegt, aber dann separat gewertet. Nach teilweise sehr spannenden Wettkämpfen sowohl bei Landesmeisterschaften als auch im Landesoffenen Turnier standen gegen 16:00 Uhr die Sieger und Platzierten der Einzel-Konkurrenzen fest, bevor nach der zugehörigen Siegerehrung im Rahmen des Landesoffenen Turniers noch Doppel-Wettbewerbe ausgetragen wurden.

Neben dem SV Seehausen/Börde sowie dem TTV Bernburg, TTC Halle und SV Francke konnten auch die SG Eigenrieden aus Thüringen sowie der Postsportverein Leipzig aus Sachsen Landesmeistertitel erkämpfen.

Auch die zeitgliche Austragung des Landesoffenen Turniers hat sich bewährt, um Teilnehmer, die noch nicht Mitglied in einem BSSA-Verein sind, an Para Tischtennis heranzuführen. Die Erstplatzierten im Einzel sowohl der Damen als auch der Herren haben bereits angekündigt, zukünftig über einen BSSA-Verein die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften anzustreben.

Text: Steffen Klask

 

 

 

Die erfolgreichen Jugendstarter des BSSA (U25).

Foto: Anja Pöppich