Willkommen im BSSA: Culture Academy e. V. – Denk- und Turnfabrik
Aus einem Kennenlernen im Netzwerk Inklusion und Sport Halle entwickelt sich zwischen dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) und dem halleschen Verein Culture Academy e. V. eine auf Zukunft angelegte Zusammenarbeit.
Jens Sauerbier ist Leiter des BSSA-Projektes Inklusiver Para Sport im Süden. Vor dem Hintergrund, dass sportliche Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bisher nicht flächendeckend in allen Regionen zu finden sind, obwohl der Bedarf vorhanden ist, konzentriert sich seine Arbeit seit Jahresbeginn auf die Stadt Halle, den Saalekreis und den Burgenlandkreis.
So lernte er den 1. Vorsitzenden des Culture Academy e. V. der Saalestadt, Christian Köhler-Warmbrunn, kennen. Nach Gesprächen und dem Entdecken von Gemeinsamkeiten folgen nun konkrete Taten.
Der Verein bietet seit seiner Gründung 2005 eine wettkampffreie Umgebung, in der Mitglieder sich und ihr Umfeld durch Sport stärken können. In der Palette der Angebote ist zum Beispiel auch Yoga, passend für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung oder Autismus zu finden. In der Culture-Academy wird gemeinsame Bewegung als Lernerfahrung jenseits von Gewinnen und Verlieren gelebt. So können die Kinder im niedrigschwelligen Bildungsprozess an Disziplin, Selbstkontrolle und Affektsteuerung herangeführt werden.
Seit Juni ist der Verein Mitglied in der Sportfamilie des BSSA, am 8. September fand eine Vereinsberatung statt.
„Zwei Teammitglieder des Vereins absolvieren die Übungsleiter:innen-Ausbildung beim BSSA und erwerben damit die Lizenz Übungsleiter B Sport in der Rehabilitation. Das ist eine starke Basis für die Zukunft“, freut sich Jens Sauerbier.
Freude auf die gemeinsame zukünftige Arbeit bei Jens Sauerbier (BSSA), Annabell Korsawe und Christian Köhler-Warmbrunn (beide Culture Academy).
Foto: Doreen Seiffert





